Von Marbach aus ging es bei blauem Himmel auf die Strecke nach Gundelsheim. Nach den letzten regnerischen Tagen tat es gut, die Sonne zu spüren während wir uns Richtung Heilbronn auf den Weg machten.

Die ersten Kilometer entlang ruhiger Strassen und durch Felder waren der perfekte Start in einen herrlichen Fahrradtag. Und wir merkten auch schnell, dass wir auf der Burgenroute waren – die Strecken entlang des Neckar ist hier voller alter Gemäuer, die hier und da aus dem Wald hervor lugen.

Während wie jeden Tag die allermeisten Dörfer tagsüber weder ein offenes Café noch einen Biergarten zu haben scheinen, war es diesmal etwas anderes. Dieser war zwar geschlossen, aber beeindruckend gut auf seine fahrradfahrenden Gäste vorbereitet. Und wir hatten eine tolle Mittagspause in einem Biergarten direkt am Neckar nachdem wir Heilbronn hinter uns gelassen hatten. Wir sind schließlich bis Gundelsheim geradelt und ja, die Leute wurden immer freundlicher. Die Radfahrer und Fußgänger grüßen und sehen fröhlicher aus als vor ein paar Tagen. Mit ebenfalls steigender Laune sahen wir uns dann den Traum einer Übernachtungsmöglichkeit an: Ein Zimmer in einer Schokoladenmanufaktur!

Übernachtungstipp Gundelsheim: Schokoladenmaufaktur Schell.

http://www.schell-schokoladen.de

Saubere und gute Zimmer, Eigene garage für Fahrräder und ein Frühstück für das ich jederzeit weit, weit radeln würde. Die Eigentümer sind sehr hilfsbereit und wir hatten das grosse Vergnügen von ihnen zu einem Eis nach dem Abendessen eingeladen zu werden — natürlich eigenes Eis aus der eigenen Herstellung.Herz, was willst Du mehr? http://www.schell-schokoladen.de

Auch sonst besticht Gundelsheim durch hübsche Gassen und Häusern aus dem 17./18. Jahrhundert. Klein aber sehr fein!

Nach einer guten Nach mit süssen Schokoladenträumen ging es weiter nach Neckargemünd – etwa 10km vor Heidelberg. Da wir es beide nicht wirklich genießen auf unseren Radwanderungen in Städten zu sein – sei es durch sie hindurch zu manövrieren oder dort zu bleiben, wählen wir eher die kleineren Städte oder Dörfer zwischen den Städten aus, um dort zu bleiben. Also dieses Mal hiess das Ziel Neckargemünd. 64km sah der Plan vor und angeblich flach.

Das mit dem flach hat eindeutig nicht hin gehauen – nachdem wir fixund fertig mit zittrigen Armen angekommen sind haben wir gemerkt, dass das ständige auf und ab, das wir auf dem Radweg erlebt haben in Summe mehr Höhenmeter ergab als die Überquerung der Schwäbischen Alb. Beim letzten Anstieg stand ich jedenfalls kurz vor der Meuterei und wollte wirklich, wirklich, wirklich nicht mehr weiter!

Dazwischen aber gab es ordentlich was zu sehen. Burgen an jeder der vielen Biegungen des Neckar und ettliche Schleusen. Sehr , sehr schön. Die letzten 20km Schotterstecke waren sehr anstrengend. Und darum kommen hier die Highlights der Burgen und Wege einmal geballt als Augenschmaus:

Morgen geht es weiter nach Neustadt an der Weinstrasse, wo unser Weinstrassen-Trip beginnt….!

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