Tag 10: Jenseits des Neckars, ab in die Deutsche Weinstrasse. Und Gewitter am Himmel…

Heute haben wir das Neckartal verlassen.

Und ich gebe zu, dass ich den Neckarrradweg auch kein zweites Mal mehr mehr radeln muss…. In Heidelberg hatten wir das Vergnügen ein hübsches “Nerd Cafe” mit tollen Croissants zu finden, wo wir die ersten Kilometer genüsslich herunter spülten.

Coissant und Cappucino im Cafe Nerd
Bei der Ankunft im wunderbaren Speyer hatten wir bereits 40km hinter uns. Es war schönster Sonnenschein und wir genossen die Mittagspause mit Blick auf den Speyrer Dom und ruhten uns von der teilweise stressigen und lauten ersten Streckenhälfte aus.
Speyer Dom

Und dann ging es ab in die Wälder Richtung Neustadt. Die Wege waren kieferngesäumt und wenn man durch die Nase atmet, dann duftet es ganz wunderbar.

Pinienwald zwischen Speyer und Neustadt

Was aber auch zunehmend dominant wurde war das Donnergrollen am Himmel…. Die Wolken wurden immer dunkler, das Donnern kam immer näher. Ich strampelte so schnell ich konnte, aber … wir entkamen dem Wolkenbruch trotzdem nicht. Unter lautem Fluchen versuchten wir die elektronischen Geräte und dann uns trocken zu legen bevor es weiter ging. Einmal mehr kamen wir tropfnass im Hotel an.

Das sind Blogs, in denen es wenige Fotos gibt…

Übernachtungstipp Neustadt a.d. Weinstrasse:

“Altes Weinhaus” in Neustadt Mussdorf. Schön eingerichtete Zimmer mit eigenem Balkon. Das Weinhaus hat dazu einen hübschen und gemütlichen Aufenthaltsraum mit gefülltem Kühlschrank für einen abendlichen Umtrunk. https://www.altesweinhaus.de

Tag 8 & 9: Schokolade, Burgen und Höhenmeter

Von Marbach aus ging es bei blauem Himmel auf die Strecke nach Gundelsheim. Nach den letzten regnerischen Tagen tat es gut, die Sonne zu spüren während wir uns Richtung Heilbronn auf den Weg machten.

Die ersten Kilometer entlang ruhiger Strassen und durch Felder waren der perfekte Start in einen herrlichen Fahrradtag. Und wir merkten auch schnell, dass wir auf der Burgenroute waren – die Strecken entlang des Neckar ist hier voller alter Gemäuer, die hier und da aus dem Wald hervor lugen.

Während wie jeden Tag die allermeisten Dörfer tagsüber weder ein offenes Café noch einen Biergarten zu haben scheinen, war es diesmal etwas anderes. Dieser war zwar geschlossen, aber beeindruckend gut auf seine fahrradfahrenden Gäste vorbereitet. Und wir hatten eine tolle Mittagspause in einem Biergarten direkt am Neckar nachdem wir Heilbronn hinter uns gelassen hatten. Wir sind schließlich bis Gundelsheim geradelt und ja, die Leute wurden immer freundlicher. Die Radfahrer und Fußgänger grüßen und sehen fröhlicher aus als vor ein paar Tagen. Mit ebenfalls steigender Laune sahen wir uns dann den Traum einer Übernachtungsmöglichkeit an: Ein Zimmer in einer Schokoladenmanufaktur!

Übernachtungstipp Gundelsheim: Schokoladenmaufaktur Schell.

http://www.schell-schokoladen.de

Saubere und gute Zimmer, Eigene garage für Fahrräder und ein Frühstück für das ich jederzeit weit, weit radeln würde. Die Eigentümer sind sehr hilfsbereit und wir hatten das grosse Vergnügen von ihnen zu einem Eis nach dem Abendessen eingeladen zu werden — natürlich eigenes Eis aus der eigenen Herstellung.Herz, was willst Du mehr? http://www.schell-schokoladen.de

Auch sonst besticht Gundelsheim durch hübsche Gassen und Häusern aus dem 17./18. Jahrhundert. Klein aber sehr fein!

Nach einer guten Nach mit süssen Schokoladenträumen ging es weiter nach Neckargemünd – etwa 10km vor Heidelberg. Da wir es beide nicht wirklich genießen auf unseren Radwanderungen in Städten zu sein – sei es durch sie hindurch zu manövrieren oder dort zu bleiben, wählen wir eher die kleineren Städte oder Dörfer zwischen den Städten aus, um dort zu bleiben. Also dieses Mal hiess das Ziel Neckargemünd. 64km sah der Plan vor und angeblich flach.

Das mit dem flach hat eindeutig nicht hin gehauen – nachdem wir fixund fertig mit zittrigen Armen angekommen sind haben wir gemerkt, dass das ständige auf und ab, das wir auf dem Radweg erlebt haben in Summe mehr Höhenmeter ergab als die Überquerung der Schwäbischen Alb. Beim letzten Anstieg stand ich jedenfalls kurz vor der Meuterei und wollte wirklich, wirklich, wirklich nicht mehr weiter!

Dazwischen aber gab es ordentlich was zu sehen. Burgen an jeder der vielen Biegungen des Neckar und ettliche Schleusen. Sehr , sehr schön. Die letzten 20km Schotterstecke waren sehr anstrengend. Und darum kommen hier die Highlights der Burgen und Wege einmal geballt als Augenschmaus:

Morgen geht es weiter nach Neustadt an der Weinstrasse, wo unser Weinstrassen-Trip beginnt….!

Tag 7: 35km Industrie und das überraschende Marberg

Von Nürtingen aus sind wir dem Neckar weiter gefolgt – wohlwissend, dass sowohl der Fluss als auch seine angrenzende Kulturlandschaft stark von seiner Industrie geprägt sind. Die ersten 35-40km der Strecke waren weder schön, noch war der Radweg in einem guten Zustand. Wir kamen gut voran, aber es lohnte sich wenig auch mal rechts oder links zu gucken.

Erst nach Bad Cannstatt wurde es besser und wir sahen schöne Weinberge mit kleinen Hütten darin

Weinberg hinter Bad Cannstatt

Nachdem wir die erste Hälfte der Strecke deutlich hinter uns hatten bot sich ein Kontrastprogramm: Der Neckar mutete natürlicher an, er roch weniger nach Chemikalien und die Landschaft wurde ruhiger und schöner. Die gesamte Umgebung war weniger der Produktion und Industrie gewidmet.

Neckartalradweg nördlich von Bad Cannstatt

Rast mit Kälbchen

Danach waren es nur noch 15km bis zur Geburtsstadt Schillers: Marbach.

Wir waren vollkommen überrascht, dass Marbach sowohl eine mittelalterliche Stadtmauer als auch eine Altstadt mit Fachwerkbauten aus dem 17. und 18. Jhd. aufweisen kann. Was für eine hübsche Stadt!

Stadttor in Marbach

Haus in Marbach

Morgen werden wir uns weiter auf den Weg nach Bad Wimpfen machen – die letzten Industriegebiete und grossen Städte sollten vorerst hinter uns liegen. Das heisst wir werden durch schöne und abwechslungsreiche Landschaften fahren. Hoffentlich ohne viel Regen und Gegenwind!

Übernachtungstipp Marbach: Gaststätte “Zum Bären”. Mitten in der Altstadt vonMarbach in einem historischen, wunderbar renovierten Haus it sehr freundlichen Besitzern. Die Zimmer sind gut ausgestattet, die Räder sicher in einem abgestellten Raum verstaut.

https://www.baeren-marbach.de

Tag 6: Von der Schwäbischen Alb ins Neckartal. Down, down we go

Der Mensch ist ja glücklicherweise lernfähig. Wir haben gestern gelernt, dass Regenkleidung besser wirkt, wenn man sie anzieht und nicht nur in der Satteltasche mit sich herum trägt. Wer hätte das gedacht?!

Beim ersten Regentropfen nach etwas mehr als einem Kilometer vom Startpunkt in Dapfen haben wir uns also umgezogen. Das war auch deshalb sehr angenehm, weil es oben auf der Alb auch kühl war nach dem Regen. Ausserdem war die geplante Strecke bis Tübingen dadurch gekennzeichnet, dass sie von der Schwäbischen Alb aus überwiegend bergab verlief. Und das teilweise steil. Da war die Regenkleidung auch als Windschutz nützlich.

Dieses Mal in voller Regenmontur

… Radweg mal ohne Sonnenschein

Der Radweg führt gut ausgeschildert durch das Lautertal und war auch ohne Sonnenschein schön. Bei besserem Wetter muss es wunderschön sein. Während des Vormittags sah man den Dunst des Regens vom Vortag in Schwaden aus den Wäldern aufsteigen. Es dauerte bis in den Nachmittag, bis Sicht und Wege weitgehend klar waren.

Nebelschwaden im Lautertal

Richtung Reutlingen kann man dann seine Bremsen testen. 9% Gefälle hat man auch nicht überall auf Fahrradwegen.

9% Gefälle – runter geht’s ins Neckartal

Es ging lang bergab – wieder einmal auf einem Weg der ausschliesslich für Fahrräder frei ist und damit so sicher wie man es sich auf einem Rad nur wünschen kann. Die Ausschilderung könnt Ihr hier bewundern – und das meine ich ganz ernst. Solche Ausschilderungen sind grossartig, wenn man mal nicht mit gutem Kartenmaterial unterwegs ist. An jeder Abbiegung standen weitere Wegweiser und halfen bei der Orientierung – ein Traum! Während der Abfahrt durften wir auf unserer linken Seite dieses Schloss bewundern – okay, vorher haben wir dann doch kurz angehalten…

Weiter und immer weiter ging es auf dem Weg ins Neckartal, auf schönen Wegen – aber begleitet auch von abweisenden Gesichtern anderer Radfahrer oder Spaziergänger. Wir haben schon lange die unbewiesene Theorie, dass die Menschen besser gelaunt sind, wo Wein angebaut wird. Mit unserer selektiven Wahrnehmung wird es uns in den Weinbaugebieten bestimmt wieder so vorkommen, als stimme das. Und während wir weiter leicht bergab vor uns hinrollten, kam uns ein Jogger mit Kinderwagen entgegen und deutete mit Gesten an, dass er uns gerne etwas fragen möchte. Wir hielten und sahen, dass sein vermeindlicher Kinderwagen beklebt und voller Campngutensilien war. Und auf den Aufklebern stand: “France – India“. Er wollte sich versichern, dass er nach Münsingen auf dem richtigen Weg war und wir kamen kurz ins Gespräch. Er plant 250 Tage ein – und sein Lächeln begleitet uns für den ganzen restlichen Tag!

Joggend von Frankreich nach Indien – mit breitem Lächeln!

Als wir auf einer kleinen Anhöhe knapp einem Auto ausweichen konnten sahen wir die Berge, über die wir einen Tag zuvor gekommen sind. Manchmal ist es gut, wenn man vorher nicht so genau weiss, wie die Landschaft aussieht. Das würde einen ab und zu nur entmutigen.

Blick auf die Schwäbsche Alb, kurz vor Tübingen

Die letzten Kilometer nach Tübingen hinein waren wenig schön zum fahren, aber etwas, das beim Erreichen von Städten oft vorkommt. Plötzlich verläuft der Fahrradweg neben der Bundesstrasse mit viel Verkehr. Es ist laut, irgendwie unruhig und unangenehm – quasi eine Transitstrecke um die man nicht herum kommt, wenn man ankommen möchte. Man nimmt sie hin, aber man möchte sie nicht wiederholen. Und so war es hier auch – selbst die Ausschilderung wurde immer schlechter. Und dann fuhren wir ein in Tübingen. In ein sehr, sehr, sehr volles Tübingen…

Wir hatten bereits im Vorfeld vergeblich versucht ein Zimmer zu finden, das für uns preislich akzeptabel war. Da aber die Hotelportale oft auch eine Schein-Knappheit an Zimmern darstellen sind wir auf direktem weg zur Touristeninformation geradelt. Schnell reingesprungen in der Absicht, mit einem gebuchten Zimmer wieder heraus zu kommen um das Wochenende in Tübingen zu verbringen. Die freundliche Dame konnte mit allerdings nur von einem Zimmer für 147 Euro/Nacht berichten, das frei wäre und drückte mir ein Heftchen mit Gästezimmern in die Hand mit dem Hinweis, ich könnte es ja mal telefonisch bei diesen Adressen versuchen. Vielleicht hätte ich ja Glück… vielleicht aber auch nicht. Es wäre nämlich wahnsinnig voll und keiner wisse warum.

Das war uns bisher noch nicht passiert – man ist am Zielort und kein Zimmer weit und breit. Wir sind dann kurz schiebend durch die Stadt gezogen und abgeschreckt von der wuseligen Menschenmenge wieder rauf auf die Räder und Richtung Stuttgart und Nürtingen weiter gefahren. Mit der Hoffnung, dass sich schon was findet früher oder später. Und einen Plan B hatten wir auch schon: Wenn wir bis Nürtingen (ca. 26km von Tübingen) nichts finden, dann setzen wir uns in den Zug nach Stuttgart wo es mit Sicherheit etwas gibt… vielleicht…

Zusatzstrecke Tübingen – Nürtingen

Auf dem Weg nach Nürtingen sahen wir auf einer Anhöhe eine hübsche Kleinstadt und dachten, dass es bei der Grösse bestimmt ein Gasthaus oder Pension gibt und sind so stramm bergauf gefahren (siehe den kleinen Wurmfortsatz auf der Karte oben – das war der Bergausflug). Nur um zu merken, dass selbst die einzige Gaststätte geschlossen ist und ausser einer einzigen Katze niemand auf der Strasse zu sehen war. Wieder was gelernt: Bevor man den Berg hinauf radelt sollte man sicher wissen, dass es oben das gibt, was man braucht…!

Also wieder runter und weiter nach Nürtingen. Als wir am Neckar entlang fuhren waren wir erstaunt, dass dieser weniger sauber aussieht und riecht als die Flüsse, denen wir zuvor gefolgt sind.

Neckar bei Nürtingen

Kurz vor Nürtingen

Kurz vor Nürtingen sahen wir dann einen Auskunftstafel der Stadt mit hilfreichen Informationen – unter anderem mit Hoteladressen und Rufnummern. Und wir hatten Glück und bekamen ein schönes Zimmer. Jetzt heisst es ein wenig erholen und sich darauf freuen, dass es Montag weiter geht!

Barcelona Impressions – 3

Dear friends,

last week was truly packed with tours and further long and extensive walks – I hardly know where to start…

Sunday we rented a car and drove to Montserrat and Sitges. The rock formations of Montserrat are really impressive from near and far. For some 10 kilometers you need to drive up hair pin turns in order to reach the Montserrat abbey parking area. From there the famous abbey can be visited and it is the ideal starting point for hikes and climbing tours. Unfortunately we were by far not the only ones who thought about going to Montserrat on a Sunday at all… the amount of company we had was sufficient to make us queue for about 90 minutes far before we reached the parking… at least almost. We turned around before. Nevertheless, it was worth it as we had beautiful vistas.

View on Montserrat -1

View on Montserrat -1

Abbey on Montserrat

Abbey on Montserrat

In the beautiful coastal town of Sitges we spent the afternoon. We roamed through the streets, walked alongside the beach and promenades and had an excellent lunch – and we returned back to Barcelona all relaxed.

Family picture Sitges

Family picture Sitges

Flower Power Girls!

Flower Power Girls!

In Barcelona the so called Modernisme (http://en.m.wikipedia.org/wiki/Modernisme) – Art Nouveau present all over the place. The best known representative is probably Antoni Gaudi, but there are more – such as Lluis Domenech i Montaner who have left their marks. And the marks of both we have followed this week.

We visited Sagrada Familia – including 2 of its towers (by A. Gaudi) and the Palau de la Musica Catalana by Lluis Domenech i Montaner.

Sagrada Familia, which is supposed to be completed by 2030 is very interesting to see from time to time. The changes and the increasing impression it makes are exciting to witness. So we ordered the tickets online (which was pretty effortless) and just bypassed the queues, showed the Smartphone/tablet and in we were at the scheduled time. Very handy.

Windows of Sagrada Familia

Windows of Sagrada Familia

Stairs in a tower of Sagrada Familia

Stairs in a tower of Sagrada Familia

But when it comes to the towers it has to be mentioned that the stairs are seriously not for people suffering from vertigo. The famous photographs where the stairs look like snails are very real and I admit we all were breathing heavily when we eventually reached the bottom…

Stairs in a tower of Sagrada Familia (looking down)

Stairs in a tower of Sagrada Familia (looking down)

View on Barcelona from Sagrada Familia Tower

View on Barcelona from Sagrada Familia Tower

Stairs in Sagrada Familia -2

Stairs in Sagrada Familia -2

The Palau de la Musica Catalana is another building listed by the UNESCO World Heritage.

Building the music palace has been a historic enterprise. It was financed privately in order to give the choires of Barcelona an opportunity to practise and present themselves – which was not possible before. The Palau gave a joint home both to bourgeoise and classical music.

Ceiling light in Palau de la Musica

Ceiling light in Palau de la Musica

Palau de la Musica Catalana

Palau de la Musica Catalana

And as we were in the middle of a rush of culture we enjoyed La Traviata in the Liceu – in an opulent and gorgeous building. What an environment for a wonderful opera! I can’t remember when I last had a week so filled with culture and “landscape” at a time….

The next post will most likely come from The Hague (The Netherlands) where I will be for the coming 14 months. And I am sure that there will be a lot of stories to be told.

Barcelona Eindrücke – 3

Liebe Freunde,

die vergangene Woche war voll gepackt mit Besichtigungen und Touren – und weiteren langen Spaziergängen, so dass ich kaum weiss wo ich anfangen soll…

Am Sonntag haben wir uns ein Auto geliehen und sind nach Montserrat und Sitges gefahren. Die Felsformationen von Montserrat sind von nah wie fern sehr beeindruckend – es geht etwa 10 Kilometer lang über Haarnadelkurven stetig bergauf bis man am Parkplatz ankommt von dem aus man dann das Kloster besuchen und zu Wanderungen und Klettertouren aufbrechen kann. Auf diese Idee waren auf einen Sonntag allerdings nicht nur wir gekommen… und bevor wir den Parkplatz erreichten (da waren wir am Berg bereits 90 Minuten im Schneckentempo unterwegs) beschlossen wir doch lieber umzukehren. Es war sehr, sehr voll. Gelohnt hatte es sich aber trozdem – die Ausblicke waren toll.

View on Montserrat -1

View on Montserrat -1

Abbey on Montserrat

Abbey on Montserrat

In Sitges, einer hübschen kleinen Küstenstadt haben wir dann den Nachmittag verbracht. Wir stromerten durch die Strassen, spazierten am Strand und der Strandpromenade entlang und hatten ein grossartiges Essen –  und kamen sehr erholt wieder in Barcelona an.

Family picture Sitges

Family picture Sitges

Flower Power Girls!

Flower Power Girls!

In Barcelona ist der sogenannte Modernisme (http://en.m.wikipedia.org/wiki/Modernisme)- der Jugendstil allgegenwärtig. Der bekannteste Vertreter ist sicherlich Antoni Gaudi, aber auch andere, wie der Domenech i Montaner haben Ihre Spuren hinterlassen. Und beiden sind wir diese Woche nachgegangen.

Wir haben uns die Sagrada Familia – inklusive zweier Türme (A. Gaudi) angesehen und das Palau de la Musica Catalana von Lluis Domenech i Montaner. Die Sagrada Familia, die 2030 fertig gestellt werden soll ist immer wieder interessant zu sehen – die Veränderungen und die Wirkung, die sie mehr und mehr entfaltet. Wir haben die Tickets online gekauft, was problemlos geklappt hat. Durch Vorzeigen von  Smartphone oder Tablett kommt man ohne schlange-stehen genau zum geplanten Zeitpunkt dran – sehr praktisch!

Windows of Sagrada Familia

Windows of Sagrada Familia

View on Barcelona from Sagrada Familia Tower

View on Barcelona from Sagrada Familia Tower

Stairs in Sagrada Familia -2

Stairs in Sagrada Familia -2

Allerdings sind die Treppen der Türme in der Sagrada Familia wirklich und ernsthaft nichts für Leute mit Höhenangst und Schwindelgefühlen. Die berühmten Fotos die aussehen wie ein Schneckengehäuse sind sehr real und das ist nichts für schwache Nerven! Wir haben allesamt schwer geatmet als wir endlich unten angekommen sind…

Stairs in a tower of Sagrada Familia (looking up)

Stairs in a tower of Sagrada Familia (looking up)

Das Palau der la Musica Catalana ist ein weiteres Bauwerk das sich auf der Liste der UNESCO Welterbe befindet.

Der Musikpalast war ein historisch interessantes Unterfangen. Finanziert aus privaten Mitteln bot er den Chören Barcelonas die Möglichkeit zu proben und sich zu präsentieren, was zuvor nicht möglich war. Mit diesem Gebäude konnten bürgerliche und klassische Musikdarbietungen ein gemeinsames Zuhause finden.

Ceiling light in Palau de la Musica

Ceiling light in Palau de la Musica

Palau de la Musica Catalana

Palau de la Musica Catalana

Und weil wir gerade im Kulturrausch waren haben wir uns im Liceu – der Oper – La Traviata angesehen und das ebenfalls berauschend opulente Ambiente und die wunderbare Aufführung genossen. Viel Kultur und Landschaft in einer einzigen Woche – herrlich!

Der nächste Post wird wohl aus Den Haag kommen – wo ich meine Zelte für die nächsten 14 Monate aufschlagen werde. Auch da wird es wieder viel zu berichten und (wieder-) entdecken geben!