This must be the most beautiful bicycle path ever!

I just stumbled over this amazing project from the Dutch artist Daan Roosegaarde which was part of Bored Panda (http://www.boredpanda.com/van-gogh-starry-night-glowing-bike-path-daan-roosegaarde/ )

Inspired by Van Gogh’s Painting StarryNight he created a glooming bicycle path in Van Gogh’s town of birth – a good read and a wonderful project. Very tempting to go to Brabant and wait for night to fall and try it out…!

)Solar powered Bicycle path in Brabant 1 image image image

Von der unwahrscheinlichen Rückkehr eines Expats

Ich glaube wri waren alle schon mal in der Situation, dass wir ein Land oder eine Stadt besuchen und…. es klickt NICHT. Oder das was klickt ist irgendwie total verkehrt.

Die Gründe sind so vielfältig wie oftmals trivial. Das Wetter ist ausgerechnet an diesem einen Besuchstag einfach schlecht, der eine Typ, der einen auf der Strasse anrempelt (wodurch sich in der Folge die neue Tasche mit allem darin in die Pfütze ergiesst…), die architektonischen Highlights der Stadt lösen Schulterzucken anstelle von Entzücken aus. Alles schon erlebt – man fährt wieder weg, sagt den Freunden, dass man da nicht wieder hin muss.

Als Expat – also als jemand, der ausserhalb seines Heimatlandes lebt kommt das auch vor. Und ich glaube, dass die Meinungsbildung oft ebenso schnell und instinktiv stattfindet wie beim Wochenend-Touristen.

Meine persönliche, total unrepresäntative Erfahrung ist, dass ich bei einem Ortswechsel (ja, das gilt auch innerhalb von Deutschland: ich war nie so sehr Expat wie als Rheinländer in Schwaben!) meinen Radar auf super-sensibel stelle und versuche so viel wie möglich zu beobachten, Zwischentöne zu erfassen und zu verstehen, wie man sich auf diesem fremden, unbekannten Terrain zu bewegen. So angemessen dieser Überlebensinstinkt einerseits ist, verleitet er auch zur Überinterpreation von Kleinigkeiten… was auch nicht wirklich sinnvoll ist. Aber wer hat schon den Abstand von sich selbst, das zu merken…

Mein Paradebeispiel von “Da muss ich nicht mehr hin” war immer Den Haag (nein, nicht Schwaben). 2008 bin ich nach Den Haag gezogen – in einer schwierigen emotionalen Situation. Ich kam in ein berufliches Umfeld das im Umbruch war – und in dem viele um ihre Existenz fürchteten. Das politische Klima in Den Haag war ebenfalls nicht einfach – die Rechtspopulisten waren auf dem Vormarsch. Mit diesem Gepäck wurden viele Situationen ungemütlich und es gab viele Überraschungen die ein Bild prägten, das sich in meinem Kopf fest setzte.

Als ich Den Haag verliess dachte wirklich, dass ich eher die Hölle zufriert, als dass ich wieder nach Den Haag gehen würde um dort zu leben und arbeiten.

Eagles Album: Hell freezes over - I so much better undestand "The Eagles" now...

Eagles Album: Hell freezes over – must fitting album title!

Aber, es ist 2014 und hier bin ich wieder! Und was noch erstaunlicher ist: Ich geniesse es in vollen Zügen!

Also was ist anders, dass dieselbe Stadt sich so anders anfühlt? Zum einen geht es mir besser als 2008. Um mich herum sind die Gläser (mindestens) halb voll und ich freue mich an allem, was ich sehe. Das berufliche Umfeld hat in den letzten Jahren viel an Umbruch erlebt. Ich komme in einer Zeit dazu, wo Dinge positiv gestaltet werden können.

Was ich diese Woche sehr genossen habe war der Radweg zur Arbeit. Von Schevenigen aus radel ich 25-30 Minuten. Es ist eine richtige kleine Reise, die mich zuerst durch ein Stück Parkwald führt, am wunderschönen Friedenspalais vorbei und in die kleinen, schönen Strassen der Innenstadt mit ihren Geschäften und Cafes. Dann durch China Town mit seinen roten chinesischen Lampen bis man sich dem Bahnhof Holland Spor annähert. Die Firma liegt auf der anderen Seite des Bahnhofs.

"Peace" written in the languages of the world. in front of Peace Palace, The Hague (Netherlands)

“Peace” written in the languages of the world.
in front of Peace Palace, The Hague (Netherlands)

Peace Palace / Friedenspalais The Hague, Netherlands

Peace Palace / Friedenspalais
The Hague, Netherlands

Für mich sind das 30 vergnügliche Minuten auf dem Rad – viel besser als die Strecke vor 6 Jahren. Und das ist eben auch einer der Lerneffekte: Es ist für mich entscheidend, dass ich in einer Umgebung wohne, wo ich nette Bars und Cafés in der Nähe habe und in der ich mich grundsätzlich gerne bewege. Und darum haben wir die Wohnungssuche auch genau danach ausgerichtet.

Der unwahrscheinliche Expat in Den Haag freut sich auf das, was kommt.

Alternativen zu AirBnB

Einen Monat in Barcelona verbringen zu wollen stellte uns vor eine Herausforderung was die Unterkunft betraf: Ein Monat Hotel ist teuer und normale Wohnungen werden nicht auf einen so verhältnismässig kurzen Zeitraum vermietet. Da AirBnB im Internet bei der Suche omnipräsent ist haben wir dort gestöbert und sind auf sehr viele Angebote gestossen.

In Ermangelung von bekannten Alternativen haben wir dann in sehr mühsamer Art und Weise und unter Angabe von sehr vielen und teilweise dubiosen Daten bei AirBnB gebucht – und werden alles daran setzen das nicht wieder zu wiederholen.

Was hat uns gestört:

Die Kosten der Wohnungen sind teilweise verwirrend dargestellt – Tages- bzw. Wochen- und Monatspreise sind bei den Objekten durchaus widersprüchlich dargestellt. Wenn es dann ans Bezahlen geht muss man tierisch aufpassen, sonst hat man schnell zuviel bezahlt.

Bei der Registrierung muss man als Nachweis, dass man eine natürliche Person ist eine Kopie (Foto) vom Ausweis einreichen und entweder seinen LinkedIn oder Faltboot Account. Das ist Beschaffung von persönlichen Daten und von denen von Bekannten/Freunden oder dem beruflichen Umfeld in Reinform. Wenn man dazu betrachtet, dass AirBnB wohl auch schon wegen Datensicherheitsproblemen aufgefallen ist, dann ist dieses Vorgehen mehr als bedenklich.

Und dann war in unserem Fall die Wohnung weit von dem entfernt, was wir erwartet hatten für den Preis. Es handelte sich um eine Wohnung, die rein zur Vermietung an Touristen genutzt wird – und sie war die einzige Bürde in unserem Barcelona Aufenthalt. Nicht nur war sie schmutzig als wir sie übernommen haben (man bezahlt bei jeder Buchung auch einen separaten Betrag für die Reinigung der Wohnung), sie ist dunkel und anstelle einer Matratze schlafen wir mehr schlecht als recht auf Schaumstoff.

Was sind die Alternativen?

OHBarcelona (http://www.oh-barcelona.com/en/?gclid=CJKpwpOiz8ECFfLJtAodAFgA4Q): Ein Internet Portal, das sehr viel weniger Angebot hat, aber ordentlich geführt wird – auch was die Daten angeht. “Oh…” gibt es übrigens auch in anderen Grossstädten

Habitaclia (http://english.habitaclia.com/holiday_lettings.htm): Ein Makler, der über verschiedene Büros auch Ferienwohnungen  anbietet. Es gibt sowohl ein Internetportal als auch Büros.

Und für kürzere Aufenthalte werden auch Apartments unter “apartamentos Barcelona” im Internet zu finden sein.

Viel Glück!

Barcelona Impressions – 3

Dear friends,

last week was truly packed with tours and further long and extensive walks – I hardly know where to start…

Sunday we rented a car and drove to Montserrat and Sitges. The rock formations of Montserrat are really impressive from near and far. For some 10 kilometers you need to drive up hair pin turns in order to reach the Montserrat abbey parking area. From there the famous abbey can be visited and it is the ideal starting point for hikes and climbing tours. Unfortunately we were by far not the only ones who thought about going to Montserrat on a Sunday at all… the amount of company we had was sufficient to make us queue for about 90 minutes far before we reached the parking… at least almost. We turned around before. Nevertheless, it was worth it as we had beautiful vistas.

View on Montserrat -1

View on Montserrat -1

Abbey on Montserrat

Abbey on Montserrat

In the beautiful coastal town of Sitges we spent the afternoon. We roamed through the streets, walked alongside the beach and promenades and had an excellent lunch – and we returned back to Barcelona all relaxed.

Family picture Sitges

Family picture Sitges

Flower Power Girls!

Flower Power Girls!

In Barcelona the so called Modernisme (http://en.m.wikipedia.org/wiki/Modernisme) – Art Nouveau present all over the place. The best known representative is probably Antoni Gaudi, but there are more – such as Lluis Domenech i Montaner who have left their marks. And the marks of both we have followed this week.

We visited Sagrada Familia – including 2 of its towers (by A. Gaudi) and the Palau de la Musica Catalana by Lluis Domenech i Montaner.

Sagrada Familia, which is supposed to be completed by 2030 is very interesting to see from time to time. The changes and the increasing impression it makes are exciting to witness. So we ordered the tickets online (which was pretty effortless) and just bypassed the queues, showed the Smartphone/tablet and in we were at the scheduled time. Very handy.

Windows of Sagrada Familia

Windows of Sagrada Familia

Stairs in a tower of Sagrada Familia

Stairs in a tower of Sagrada Familia

But when it comes to the towers it has to be mentioned that the stairs are seriously not for people suffering from vertigo. The famous photographs where the stairs look like snails are very real and I admit we all were breathing heavily when we eventually reached the bottom…

Stairs in a tower of Sagrada Familia (looking down)

Stairs in a tower of Sagrada Familia (looking down)

View on Barcelona from Sagrada Familia Tower

View on Barcelona from Sagrada Familia Tower

Stairs in Sagrada Familia -2

Stairs in Sagrada Familia -2

The Palau de la Musica Catalana is another building listed by the UNESCO World Heritage.

Building the music palace has been a historic enterprise. It was financed privately in order to give the choires of Barcelona an opportunity to practise and present themselves – which was not possible before. The Palau gave a joint home both to bourgeoise and classical music.

Ceiling light in Palau de la Musica

Ceiling light in Palau de la Musica

Palau de la Musica Catalana

Palau de la Musica Catalana

And as we were in the middle of a rush of culture we enjoyed La Traviata in the Liceu – in an opulent and gorgeous building. What an environment for a wonderful opera! I can’t remember when I last had a week so filled with culture and “landscape” at a time….

The next post will most likely come from The Hague (The Netherlands) where I will be for the coming 14 months. And I am sure that there will be a lot of stories to be told.

Barcelona Eindrücke – 3

Liebe Freunde,

die vergangene Woche war voll gepackt mit Besichtigungen und Touren – und weiteren langen Spaziergängen, so dass ich kaum weiss wo ich anfangen soll…

Am Sonntag haben wir uns ein Auto geliehen und sind nach Montserrat und Sitges gefahren. Die Felsformationen von Montserrat sind von nah wie fern sehr beeindruckend – es geht etwa 10 Kilometer lang über Haarnadelkurven stetig bergauf bis man am Parkplatz ankommt von dem aus man dann das Kloster besuchen und zu Wanderungen und Klettertouren aufbrechen kann. Auf diese Idee waren auf einen Sonntag allerdings nicht nur wir gekommen… und bevor wir den Parkplatz erreichten (da waren wir am Berg bereits 90 Minuten im Schneckentempo unterwegs) beschlossen wir doch lieber umzukehren. Es war sehr, sehr voll. Gelohnt hatte es sich aber trozdem – die Ausblicke waren toll.

View on Montserrat -1

View on Montserrat -1

Abbey on Montserrat

Abbey on Montserrat

In Sitges, einer hübschen kleinen Küstenstadt haben wir dann den Nachmittag verbracht. Wir stromerten durch die Strassen, spazierten am Strand und der Strandpromenade entlang und hatten ein grossartiges Essen –  und kamen sehr erholt wieder in Barcelona an.

Family picture Sitges

Family picture Sitges

Flower Power Girls!

Flower Power Girls!

In Barcelona ist der sogenannte Modernisme (http://en.m.wikipedia.org/wiki/Modernisme)- der Jugendstil allgegenwärtig. Der bekannteste Vertreter ist sicherlich Antoni Gaudi, aber auch andere, wie der Domenech i Montaner haben Ihre Spuren hinterlassen. Und beiden sind wir diese Woche nachgegangen.

Wir haben uns die Sagrada Familia – inklusive zweier Türme (A. Gaudi) angesehen und das Palau de la Musica Catalana von Lluis Domenech i Montaner. Die Sagrada Familia, die 2030 fertig gestellt werden soll ist immer wieder interessant zu sehen – die Veränderungen und die Wirkung, die sie mehr und mehr entfaltet. Wir haben die Tickets online gekauft, was problemlos geklappt hat. Durch Vorzeigen von  Smartphone oder Tablett kommt man ohne schlange-stehen genau zum geplanten Zeitpunkt dran – sehr praktisch!

Windows of Sagrada Familia

Windows of Sagrada Familia

View on Barcelona from Sagrada Familia Tower

View on Barcelona from Sagrada Familia Tower

Stairs in Sagrada Familia -2

Stairs in Sagrada Familia -2

Allerdings sind die Treppen der Türme in der Sagrada Familia wirklich und ernsthaft nichts für Leute mit Höhenangst und Schwindelgefühlen. Die berühmten Fotos die aussehen wie ein Schneckengehäuse sind sehr real und das ist nichts für schwache Nerven! Wir haben allesamt schwer geatmet als wir endlich unten angekommen sind…

Stairs in a tower of Sagrada Familia (looking up)

Stairs in a tower of Sagrada Familia (looking up)

Das Palau der la Musica Catalana ist ein weiteres Bauwerk das sich auf der Liste der UNESCO Welterbe befindet.

Der Musikpalast war ein historisch interessantes Unterfangen. Finanziert aus privaten Mitteln bot er den Chören Barcelonas die Möglichkeit zu proben und sich zu präsentieren, was zuvor nicht möglich war. Mit diesem Gebäude konnten bürgerliche und klassische Musikdarbietungen ein gemeinsames Zuhause finden.

Ceiling light in Palau de la Musica

Ceiling light in Palau de la Musica

Palau de la Musica Catalana

Palau de la Musica Catalana

Und weil wir gerade im Kulturrausch waren haben wir uns im Liceu – der Oper – La Traviata angesehen und das ebenfalls berauschend opulente Ambiente und die wunderbare Aufführung genossen. Viel Kultur und Landschaft in einer einzigen Woche – herrlich!

Der nächste Post wird wohl aus Den Haag kommen – wo ich meine Zelte für die nächsten 14 Monate aufschlagen werde. Auch da wird es wieder viel zu berichten und (wieder-) entdecken geben!